Arbeit und Leben
Mecklenburg Vorpommern e.V.

Seminare

2015

Zeitraum: 02.02. - 04.02.2015 Aus der Vergangenheit lernen: Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte Ort: Rostock

Auseinandersetzung mit Geschichte und das Lernen aus der Vergangenheit sind notwendige Voraussetzungen, um historisch-politische Kompetenzen zu entwickeln. Um sich dem Lerngegenstand NS oder DDR-Diktatur anzunähern, sind Projekttage zur Thematisierung einzelner Aspekte von Diktaturen zur Sensibilisierung und thematischen Fokussierung anschlußfähiger Formate wie Gedenkstättenfahrten oder –Seminare notwendig. Merkmale von Diktaturen, Einzelbiografien und Fragen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Jahrzehnten wie NS, DDR, Kalter Krieg etc., werden in Zusammenhang mit strukturellen Problemen und gesellschaftlichem Wandel reflektiert und diskutiert, um auf Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und Demokratie zu fokussieren. Weiterführende Angebote können die Inhalte vertiefend behandeln.

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Zeitraum: 10.04. - 12.04.2015 Aus der Vergangenheit lernen: Auseinandersetzung mit dem NS-Regime Ort: Lübeck

Auseinandersetzung mit Geschichte und das Lernen aus der Vergangenheit sind notwendige Voraussetzungen, um historisch-politische Kompetenzen zu entwickeln. Um sich dem Lerngegenstand NS oder DDR-Diktatur anzunähern, sind Projekttage zur Thematisierung einzelner Aspekte von Diktaturen zur Sensibilisierung und thematischen Fokussierung anschlußfähiger Formate wie Gedenkstättenfahrten oder –Seminare notwendig. Merkmale von Diktaturen, Einzelbiografien und Fragen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Jahrzehnten wie NS, DDR, Kalter Krieg etc., werden in Zusammenhang mit strukturellen Problemen und gesellschaftlichem Wandel reflektiert und diskutiert, um auf Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und Demokratie zu fokussieren. Weiterführende Angebote können die Inhalte vertiefend behandeln.

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Zeitraum: 4.-10.Mai Sassnitz; 29.Juni-05.Juli Kingisepp;4.-10.Oktober Sassnitz Hidden History - 1. Weltkrieg und Kriegsinvalidenaustausch. Ort: Sassnitz(Rügen); Kingisepp (Russland)

Seminarzyklus für Jugendliche aus Österreich, Russland und Deutschland

Zufällig wurden im Rahmen eines Jugendprojekts, das sich mit dem Thema "100 Jahre Königslinie Sassnitz - Trelleborg" befasst hat, Dokumente gefunden, die belegen, dass es im ersten Weltkrieg , ab 1915 einen Invalidenaustausch zwischen dem Russischen Reich und dem  Deutschen Reich gab. Sassnitz auf der Insel Rügen war hierbei eine wichtige Drehscheibe. Im Sommer 1915 wurde der Vertrag zwischen Russland und dem Deutschen Reich geschlossen, so dass alle Schwerverwundeten und Kranken deren Gebrechen und Leiden ihre militärische Verwendung im Heeresdienst dauernd oder für absehbare Zeit  ausschloss, zum Austausch zugelassen wurden. Österreich-Ungarn trat diesem Abkommen ebenfalls bei. 1916 wurde ein weiterer Vertrag zwischen dem Russischem Reich und der Türkei abgeschlossen. Diese Geschichte, wie viele andere Ereignisse im 1. Weltkrieg waren völlig in Vergessenheit geraten,  sie wurden zugedeckt von anderen historischen Ereignissen, die nach dem Ende des 1. Weltkrieg eintraten.

Aus Anlass des Gedenkens an den Kriegsausbruch 1914 und dem Beginn des Kriegsinvalidenaustausch 1915 eignet sich das Thema "Hidden History - 1. Weltkrieg und Kriegsinvalidenaustausch"  an authentischen Orten bzw. Originalschauplätzen neu zu entdecken, aufzugreifen, sich mit vielfältigen Methoden auseinanderzusetzen, zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Bei  der Analyse und Auseinandersetzung mit  Geschichte können Jugendliche nicht nur historische Kompetenzen entwickeln, und hierbei auch die aktuelle politische Situation betrachten und die aktuelle Lage zwischen Europa und Russland diskutieren.  Fragen wie "Ist Krieg eine Lösung?" oder Thesen wie "Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" mit Forderungen der Friedensbewegung können ebenfalls von Bedeutung sein. 

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Zeitraum: 27.07. - 28.07.2015 Jugendseminar: Teilhabe und Politik Ort: Wismar

Politik lebt von Beteiligung und Engagement. Wie Interesse an und der Umgang mit Politik für Zielgruppen unterschiedlich erfahrbar und auch thematisch fokussiert gestaltet werden kann, ist der Inhalt des Seminars.

Anhand der Anwendungen der Handys, Smart-Phones ect. werden Potentiale und Möglichkeiten, aber auch Gefahren und "Fallen" aufgezeigt. Eine interessenorientierte Nutzung und der Einsatz für Beteiligungsprozesse soll ausgelotet werden.

Die Vermittlung von Teilhabekompetenzen sowie demokratischer Werte, der Auseinandersetzung mit Vorurteilen in Gruppen, Regionen und in der Gesellschaft ist ein weiterer Fokus. Die Stärkung zur Artikulation von Interessen und des Engagements sensibilisiert zur Wahrnehmung von Handlungsoptionen in der Zivilgesellschaft.

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Zeitraum: 14.08. - 16.08.2015 Landwende Ort: Zarnekla

Landleben bedeutet die Auseinandersetzung mit vielen Problemlagen, die ein struktureller und gesellschaftlicher Wandel mit sich bringt: Überalterung, zurückgehende Infrastruktur, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit. Gleichzeitig gibt es engagierte Bürger/-innen, die das Blatt wenden wollen und die Rahmenbedingungen per Bürgerbeteiligung und innovativen Ideen wieder zum Leben erwecken wollen. Ältere Menschen ziehen in die Kleinstadt, finden dort eine Infrastruktur, jüngere Menschen werden aktiv. So leben Jung und Alt miteinander und wollen die gesellschaftlichen Probleme vor Ort angehen. Die Sensibilisierung für Beteiligung und ehrenamtliches Engagement soll als Impuls für nachhaltiges Leben in der ländlichen Region dienen und politische Gestaltungsräume ausloten.

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Zeitraum: 07.09. - 11.09.2015 Aus der Vergangenheit lernen Ort: Oranienburg/Sachsenhausen, Berlin

Der Lerngegenstand  Deutscher Nationalsozialismus in Verbindung mit dem Lernort Gedenkstätte und/oder authentischer historischer Ort kann einen Zugang zur Auseinandersetzung mit Diktaturen des 20. Jahrhundert und damit verbundenen Inhalten eröffnen. Anhand von Spuren der realen Geschichte werden diese kognitiv wahrnehmbar und emotional erlebbar und nachvollziehbar. Zeitzeugengespräche sind dabei als reale Erfahrung der Berichte eine noch immer wertvolle Quelle des Erkenntnisgewinns.  Junge Erwachsene werden angeregt sich mit der Geschichte zu beschäftigen, Verantwortung für aktuellen Probleme wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu entwickeln.

Als zukünftige Erwachsenen- und Elterngeneration bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit, aktuelle Defizite hinsichtlich ihres Bewusstseins für Gesellschaft und Gemeinschaft aufzuarbeiten. Auf der Basis der Lernprozesse und -erfahrungen wird die persönliche Einbindung in Verantwortungsstrukturen (Muß ich mich schuldig fühlen für etwas, was meine Eltern-, Groß- oder sogar Urgroßeltern taten?) ebenso thematisiert wie die Reflexion von Handlungsmöglichkeiten in einer Demokratie.

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Zeitraum: 13.09. - 18.09.2015 Barcelona- Leben, Arbeit und Arbeitskämpfe im Spanien der Krise Ort: Barcelona

Wie viele südeuropäische Länder ist auch Spanien weiterhin von der Krise betroffen: es gibt über 25% Arbeitslosigkeit, eine schwächelnde Wirtschaft sowie eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50% (November 2014). Perspektiven für junge Menschen sind in Spanien rar. Welche Probleme stellen sich aktuell für die Menschen vor Ort, wie ist das Leben und Arbeiten aktuell möglich und was kann Europa davon lernen, welche Prozesse lassen sich unterstützen? Unterschiedliche Perspektiven von Menschen, Interessensvertretungen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern zeichnen ein aktuelles gesellschaftliches Panorama einer europäischen Metropole. Die Teilnehmenden werden für europäische Dimensionen von Demokratie, Beteiligung und Engagement sensibilisiert und können interkulturellen Dialog und Fragen zur Europa-Strategie exemplarisch kennlernen. Hintergründe und Auswirkungen der Krise sind ein thematischer Fokus des Seminars.

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

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Zeitraum: 21.09. - 25.09.2015 Aus der Vergangenheit lernen: „Vom Todesstreifen zum Lebensstreifen des Grünen Bandes“ Ort: Lübeck, Rothenhusen, Ratzeburg

Zielgruppe: Jugendliche aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Orte: JH Lübeck, Jugendheim Rothenhusen, Christopherushaus An der Bäk,Ratzeburg

TN-Beitrag: 100 €

ReferentInnen: Dr. Beate Behrens, Tagungsmoderation, Jörg Herrmann(Medien), Andreas Wagner-Grenzhus, Kluger, Björn (Gemeinsame Wahrnehmung der Seminareinheiten zu den Arbeitsgruppen und Reflexionen).

ZeitzeugInnen, NABU/BUND, N.N.

Hintergrund:

Der jährliche Bericht zum Zustand der deutschen Einheit wird jeweils kurz vor dem 3.Oktober bekannt gegeben. Aus politischer Perspektive gibt es im Bundestag eine Aussprache zum Bericht, der Erfolge und weitere Herausforderungen benennt. In den Betrachtungen der Menschen geht es oft um alltägliche Dinge, an die sich erinnert wird – Arbeit, Leben, Alltag, aber auch Trennung, Verfolgung und Flucht. (Familien)Geschichten entwickeln sich um diese Themen. Je nach Wahrnehmung äußern die Beteiligten auch ihre Interpretationen – reflektiert und aufgearbeitet, distanziert und abwehrend bzw. auch offensiv.

Aus der Perspektive von Jugendlichen, die aus eigenem Erleben die alte Bundesrepublik und die ehemalige DDR nicht kennen, entstehen eigene Sichtweisen auf das Thema. Zum einen ist diese Geschichte schon weit weg, zum anderen kennen sie überlieferte Zeugnisse von Eltern, Nachbarn, Bekannten, Verwandten. Nicht zuletzt ist in der medialen Öffentlichkeit das Thema immer wieder präsent – Dokumentationen, Nachrichten, Kontroversen etc..

Sich selbst zu verorten und ein differenziertes Bild zu erlangen, fällt dabei nicht leicht, zumal Tagesthemen oft die mögliche Aufnahme und Verarbeitung der innerdeutschen Vergangenheit zu verdrängen scheint.

Das 25. Jahr der deutschen Einheit ist ein weiterer Anlass, den „Zustand der Einheit“ von Jugendlichen zu debattieren und den kritischen Blick auf die innerdeutsche Zerrissenheit und Gemeinsamkeit zu werfen.

Zentrales Thema ist der Wandel des Grenzraums „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie des Grünen Bandes“. Dabei geht es um ein Erkennen und Reflektieren der Veränderungen mit der Grenzöffnung 1989. Wie sah die Realität der Grenze vor 1989 aus und was veränderte sich nach dem 9. November 1989? Die Spurensuche für diese Fragestellung findet nicht nur in der Befragung von Zeitzeugen statt, sondern auch über die Wahrnehmung der Natur. Wir werden den Abschnitt der ehemaligen Grenze zwischen Lübeck und Ratzeburg wandernd kennenlernen und zugleich über historische Dokumente und Interviews mit Zeitzeugen erfahren, wie die Menschen diese Veränderungen wahrgenommen haben. Die Reflexion von Veränderungen wird durch die Jugendlichen auch dahingehend untersucht, inwiefern sich eine Beziehung zur inneren Einheit herstellen lässt. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich erkennen und auf historische Prozesse zurückführen?

Weitere Hinweise findet ihr im Programm.

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Zeitraum: 17.09. - 22.09.2015 Frauenseminar: Frauen in Gesellschaft, Politik und Kultur Ort: Sassnitz im Grundtvig- Haus, Seestraße 3, Sassnitz-Rügen

Das Thema wird an Frauenbiographien aus Wissenschaft, Kunst, Sport und Politik näher vorgestellt werden. So können sowohl historisch, kulturgeschichtlich als auch soziologisch relevante Aspekte von Gesellschaft, Politik und Alltag zeitübergreifend reflektiert werden.

Zielgruppe: Frauen

Seminarleitung:  Dr. Marlies Coburger und Dr. Brigitte Berlekamp, Referentinnen sind im Programm kenntlich gemacht, sonst übernimmt die Tagungsleitung die Diskussionsrunden/Auswertung).

Methoden: Vortrag, Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Film.

Die Seminargebühr beträgt 270,00 €, Zuschlag für ein Einzelzimmer: 50,00 €

Mit „Frauen in Politik, Gesellschaft und Kultur“ wird der Seminarzyklus, der im November 2001 mit dem Thema  „Eure Geschichte-Unsere Geschichte, Ost- und West-Frauengeschichte(n)“ begann, fortgesetzt.

In diesem Seminar stehen sammelnde Frauen im Kontext politischer Bewegungen, sozialen Engagements, beruflicher Tätigkeiten sowie persönlicher Sinn- und Glückssuche im  Mittelpunkt: Es geht um das Sammeln als gesellschaftlichen Ausdruck und Spiegel. Alle Teilnehmerinnen am Seminar sind in irgendeiner Weise selbst Sammlerinnen, im Politischen, im Kulturellen, im Wirtschaftlichen und natürlich im Privaten, sodass Autobiographisches und Austausch von gesammelten Gesellschaftserfahrungen die Schwerpunkte des Seminars wie ein roter Faden durchziehen.

Im Rahmen der politischen Bildung werden Sammeltätigkeiten von Frauen als Zugang zum Thema Erinnerungskulturen, gesellschaftlichen Epochen und schließlich auch als Arbeitsprozess berufstätiger Frauen thematisiert. Historisch-politisch, soziologisch und alltagsgeschichtlich werden Sammlerinnen u. a. in den Bereichen Soziale Arbeit, Politik, Nahrungs- und Existenzsicherung, Wissenschaft, Museen, Freizeit bzw. Hobby aufgespürt und mit der Lebenswelt der Teilnehmerinnen abgeglichen.

Diesem Anliegen dienen Vorträge und Gespräche über Entwicklungen von gesellschaftlichen Bedingungen,  Lebensumständen, Lebensplanungen, vom Glück und Fluch des Sammelns.

Auch in diesem Seminar wird das bewährte Medium Film zielgerichtet einbezogen. Neben der Unterstützung der Vorträge und Diskussionen durch Filme, ist es ein besonderes Anliegen, sowohl Spielfilme als auch Dokumentarfilme zu zeigen, die den bereits umschriebenen Horizont erweitern. 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

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Zeitraum: 11.10. - 17.10.2015 Idiomatische Begriffe Ort: Greifswald

Begriffe, Worte und insbesondere Ausdrücke können Lebens- und Arbeitswelten von Jugendlichen in Europa charakterisieren, kennzeichnen und verdeutlichen. „Typische Redensarten“ beschreiben Alltagssituationen, die mitunter sehr komisch oder auch ernst sein können. Im Rahmen dieser Jugendbegegnung werden typische Begriffe, Worte und Ausdrücke aus interkultureller Perspektive mittels Bildern, Darstellungsformen und der Methode der Serigraphie vorgestellt, erläutert und verständlich dargestellt. Die Jugendlichen tauschen sich darüber aus und nähern sich an. Auf diese Weise werden sie für fremde Sprachen, hier im dt.-französischen Kontext, sensibilisiert. Die beteiligten Jugendlichen kommen verbal und nonverbal ins Gespräch, lernen sich und die Länder aus dieser Perspektive besser kennen und können weitere Themen diskutieren.

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Zeitraum: 09.10. - 18.10.2015 Deutsch-Chinesische Jugendbegegnung: Zur Situation von Jugendlichen in Deutschland und China Ort: China

Die Jugendlichen aus beiden Ländern haben bislang keine oder nur wenige Kontakte mit Menschen aus anderen Ländern gehabt. Bei der Begegnung haben sie die Möglichkeit sich bei der Auseinandersetzung mit der Situation von Jugendlichen in bei- den Ländern aneinander anzunähern und bei der Wahrnehmung der vielen Unterschiede auch immer wieder das Gemeinsame zu entdecken.

Zwei Themenkomplexe werden vertiefend im Seminar behandelt

a) Aktuelle Herausforderungen im Umweltschutz

b) Tradition und Moderne – Lebenswelten von Jugendlichen

Damit werden interkulturelle, politische und regionale Lernerfahrungen ermöglicht, die Fragen von Demokratieverständnis, aktueller Probleme (z.B. Umweltschutz) und wirtschaftlicher Entwicklung verbinden. In M-V sensibilisieren internationale Begegnungen für Toleranz und Offenheit ggü. Fremdem und können so gegen rechte Ideen vorbeugen helfen.

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Zeitraum: 25.10. - 31.10.2015 Internationale Jugendbegegnung: Musik und Protest (in Deutschland, Frankreich und Griechenland) Ort: Neukloster

Jugendliche der Länder tauschen sich zum Thema "Musik und Protest - Rock gegen Rechts". Dazu debattieren die Jugendlichen über demokratische Gesellschaften, dessen Agieren in Krisensituationen. Weitere Themen sind u.a. ihre Lebenswelt, ihrer Länder und Europa. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es, welche politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Probleme gibt es und was berührt die Jugendlichen aktuell im vereinten Europa.

Dabei soll der europäische Gedanke gestützt und die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, individuelle Lebenswelten in gemeinsamer europäischer Perspektive zu entwickeln. Dabei können die Austauschmöglichkeiten Werte wie Demokratie, Solidarität sowie den interkultureller Dialog unterstützen.

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Zeitraum: Oktober Jugend in Europa: Damals und heute. Deutsch-französische-kroatische Jugendbegegnung. Ort: N.N. / Frankreich

Thema während der Begegnungen wird die Situation von Jugendlichen heute im Vergleich zur Situation durch und nach dem Zweiten Weltkrieg sein.

Geplante Inhalte im Rahmen des Programms sind:

·  Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte

·  Auseinandersetzung mit Fragen über Vorurteile und den möglichen Folgen von antidemokratischen politischen Ideen.

·  Diskussionen im interkulturellen Kontext mit unterschiedlichen Erfahrungen ermöglichen.

·  Kennenlernen und Vergleich der Lebenssituation im damaligen Europa und heute.

·  Analyse  der Rolle von Jugendlichen in totalitären Gesellschaften und das Nachdenken über die Rolle von Jugendlichen im heutigen und zukünftigen Europa anregen.

·  Kennenlernen der lokalen Umgebung und u.a. Besuch des KDF Bads Prora und Auseinandersetzung mit der wechselhaften Geschichte dieses Orts

·  Sensibilisierung für die in der Gruppe vorhandenen Sprachen und Kulturen u.a. durch Sprachanimation

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Zeitraum: 02.11. - 04.11.2015 Politik auf dem Lande Ort: Fahrenwalde

(Kommunal)politisches und ehrenamtliches Engagement bedarf einer gesellschaftlichen Anerkennung und politischen Weiterbildung. Welche Formen der Beteiligung gibt es, wie werden diese eingesetzt, welche Ideen und Vorstellungen zur Interessensformulierung und –kanalisation gibt es? – eine Reihe von Fragen, die im Seminar diskutiert werden sollen.

Die Teilnehmenden können sich in einer Werkstatt und mittels der Methode des Dragon-Dreamings für demokratische Beteiligungsstrukturen im Ehrenamt sensibilisieren und mit den vielfältigen Problemlagen vor Ort auseinandersetzen – was läuft gut, was ist hinderlich  – Engagement, Zivilgesellschaft, Bildung, Pflege, Mobilität ...  Was fördert die Stadt-Land-Beziehung als zukunftsorientierte Strategie?  …  Wie kann die Nähe zur nächsten Großstadt Stettin besser vermittelt werden?  … Wie kann Kommunikation und Austausch im ländlichen Raum funktionieren?

Innerhalb der Werkstatt werden von den teilnehmenden MulitplikatorInnen Möglichkeiten  einer beteiligungsorientierten Entwicklung reflektiert, die Gemeinwesen, Gesellschaft und Demokratie stärkt.

Hier möchte das Seminar dazu beitragen, gemeinsame Ansätze und Problemlösungen zu entwickeln und die Form der Umsetzung zu finden. Dazu sind der Austausch, die Diskussion sowie der Input von ExpertInnen notwendig.

Das Programm enthält weitere Informationen.

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Zeitraum: 20.11. - 22.11.2015 Landwende-der Weg des Kakao Ort: Fahrenwalde

Landleben bedeutet die Auseinandersetzung mit vielen Problemlagen, die ein struktureller und gesellschaftlicher Wandel mit sich bringt: Überalterung, zurückgehende Infrastruktur, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit. Gleichzeitig gibt es engagierte Bürger/-innen, die das Blatt wenden wollen und die Rahmenbedingungen per Bürgerbeteiligung und innovativen Ideen wieder zum Leben erwecken wollen. In diesem Seminar geht es um den Konsum von Gütern und von ´Nahrungsmitteln und die Auseinandersetzung darüber, woher diese Güter kommen, wie sie produziert werden und wer davon profitiert. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist das Thema Schokolade im Fokus und kann nicht nur kulinarisch zum Nachdenken anregen. 

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Zeitraum: 20.11. - 22.11.2015 Jugendseminar: Zwischenzeiten Ort: Fahrenwalde

Jugendliche werden in eine immer schneller werdende Zeit hineingeboren, das Internet hat zur technologischen Revolution beigetragen, die Lebensentwürfe von Beruf, Bildung, Gesellschaft massiv beeinflusst haben und beeinflussen wird. Die Pausen zwischen Entwicklungsmöglichkeiten und Wahl des „richtigen“ Weges werden immer kürzer.

Handlungsmöglichkeiten, Ideen und Zukunftsaussichten von Jugendlichen aus der ländlichen Perspektive zu diskutieren und sich ein eigenes Bild von Gesellschaft zu machen- dazu möchte das Seminar einen Beitrag leisten und Zeit anbieten dazu zu reflektieren. Zu welcher Zeit sind Familie, Beruf, Freunde vereinbar, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind nötig und welche gewünscht. Die interaktive Auseinandersetzung und die gemeinsame Beratung von Strategien sind Bestandteil des Seminars.

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Zeitraum: Februar-Juni/September-Dezember Entwicklungspolitische Seminarreihe: Problemlagen einer Region Ort: Rostock

Entwicklungspolitik sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Austausch sind Teil der Seminarreihe, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Kontinent Lateinamerika auseinandersetzen – Präsidentschaftswahlen, Rolle von Menschenrechten, Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie von Jugendthemen wie Bildung, Umwelt, Minderheiten, Ethik. In vergleichender Perspektive werden die Situation in den OECD-Staaten /Europa einbezogen.

Die Sensibilisierungsveranstaltungen dienen der Reflexion von Stereotypen und Zuschreibungen, die mit dem Bild auf „Entwicklungsländer“ verbunden werden. Experten, Exilanten/-innen, MigrantInnen berichten und diskutieren mit der Öffentlichkeit. Ziel ist die Vermittlung eines realitätsnahen Bildes des Kontinents, das nicht nur von Katastrophen berichtet.

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Zeitraum: April-Dezember Jugendseminar: Aus der Vergangenheit lernen Ort: verschiedene Orte

Auseinandersetzung mit Geschichte und das Lernen aus der Vergangenheit sind notwendige Voraussetzungen, um historisch-politische Kompetenzen zu entwickeln. Um sich dem Lerngegenstand NS oder DDR-Diktatur anzunähern, sind Projekttage zur Thematisierung einzelner Aspekte von Diktaturen zur Sensibilisierung und thematischen Fokussierung anschlußfähiger Formate wie Gedenkstättenfahrten oder –Seminare notwendig. Merkmale von Diktaturen, Einzelbiografien und Fragen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Jahrzehnten wie NS, DDR, Kalter Krieg etc., werden in Zusammenhang mit strukturellen Problemen und gesellschaftlichem Wandel reflektiert und diskutiert, um auf Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und Demokratie zu fokussieren. Weiterführende Angebote können die Inhalte vertiefend behandeln.

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2016

Zeitraum: 03.03.2016 Jugendprojekttage: Aus der Vergangenheit lernen Ort: Grabow

Auseinandersetzung mit Geschichte und das Lernen aus der Vergangenheit sind notwendige Voraussetzungen zur Entwicklung von historisch-politischen Kompetenzen. Um sich dem Lerngegenstand NS oder DDR-Diktatur anzunähern, sind Projekttage zur Thematisierung einzelner Aspekte von Diktaturen zur Sensibilisierung und thematischen Fokussierung anschlussfähiger Formate wie Gedenkstättenfahrten oder -Seminare notwendig.

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Zeitraum: 27.2./05.03./12.03.16 Jugendseminar: Toleranz und Akzeptanz Ort: Schwerin

In Zeiten der Migrationsbewegungen nach Europa ist die Auseinandersetzung mit eigenen und anderen Positionen der teilnehmenden Jugendlichen ein Ziel, um Akzeptanz und Toleranz als Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften zu diskutieren.

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Zeitraum: 04.03. - 06.03.2016 Miteinander - Gegeneinander Ort: Fahrenwalde

Drängende Fragen wie kann ich Interessen (meine, gemeinsame) erkennen, wahrnehmen und gestalten stellen sich immer wieder neu - individuell, familiär und gesellschaftlich. Das Seminar möchte anregen, diese Partizipationsräume auszuloten und zu diskutieren. Hoffnungen und Ängste können verglichen und gemeinsame Strategien entwickelt werden. Konflikte müssen ausgehalten und friedlich gelöst werden, um somit Unterschiede und Gemeinsamkeiten auszuloten. Teilhabe entsteht dann aus diesen Gegensätzen und Kompromissfähigkeit kann geübt werden. In der Auseinandersetzung mit sich und den weiteren Jugendlichen können Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden, die gemeinschaftliches Engagement/gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen können.

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Zeitraum: 11.03. - 13.03.2016 Ost-West-Frauengeschichten: Frauen unterwegs Flucht-Migration-Vertreibung Ort: Sassnitz

Die Seminare werden die im November 2001 begonnene Seminarreihe, die politisch interessierte Frauen aus Ost- und Westdeutschland zu Biographie- und Geschichtsseminaren zusammenführt, kontinuierlich fortsetzen...

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Zeitraum: 08.03. - 13.03.2016 Internationale Jugendbegegnung: Italien, Deutschland Ort: Wismar

Jugendliche aus verschiedenen Ländern setzen sich mit ihren Vorstellungen von Arbeit und Leben auseinander, thematisieren dabei geschichtliche und kulturelle Unterschiede oder Gemeinsamkeiten, um für interkulturelle Toleranz, ein europäisches Bewusstsein, Demokratie und Dialog zu sensibilisieren.

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Zeitraum: 13.03. - 18.03.2016 Athen! Leben und Arbeit in Griechenland in Zeiten einer drohenden Staatspleite Ort: Athen

Die Bilanz der bisherigen Bemühungen einer Rettung Griechenlands mit den Mitteln einer harten Sparpolitik ist niederschmetternd und wird von den Menschen nicht länger akzeptiert. Die Bevölkerung soll weitere, erhebliche Einschnitte bei den Renten und Pensionen hinnehmen; die öffentliche Daseinsvorsorge sowie der gesamte öffentliche Dienst mit weniger Beschäftigten auskommen. Insgesamt ist die Beschäftigung im Lande im zweistelligen Bereich zurückgegangen; junge Menschen sind ohne Perspektive...

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Zeitraum: 16.04. - 17.04.2016 Teilhabe als Feld interkultureller Bildung Ort: Gatschow

Politik lebt von Beteiligung und Engagement. Wie Interesse an und der Umgang mit Politik für Zielgruppen unterschiedlich erfahrbar und auch thematisch fokussiert gestaltet werden kann, ist der Inhalt des Seminars.

Migration und Flucht einerseits, Aufnahmegesellschaft und Konflikte andererseits prägen das Leben vieler junger MigrantInnen, die neu in Deutschland ankommen. Damit verbinden sich vielfältige Problemlagen...

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Zeitraum: 24.04. - 29.04.2016 Leben und Arbeiten in Europa: Nordirland (Aufbauseminar) Ort: Derry/Dublin (Nordirland)

Europa wird von unterschiedlichen Krisenszenarien geprägt - Banken, Wirtschaft, Migration, Arbeit und Wohnen. In verschiedenen Ländern greifen die Prozesse tiefgreifend in die Alltagswelt der Menschen ein. In den Europaseminaren werden die vielfältigen Probleme diskutiert, z.B. Folgen der Austeritätspolitik, Verschlechterung der Lebensbedingungen, hohe Jugendarbeitslosigkeit und Abwanderung...

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Zeitraum: 05.05. - 07.05.2016 Teilhabe und Politik Ort: Zarnekla

Politik und Teilhabe sind oft kompliziert und schwierig zu verstehen, aber wie dies gelingen kann ist nicht immer übersichtlich. Gerade in ländlichen Regionen, in denen Politik wenig Präsenz zeigt, haben "Kümmerer" oft leichte Karten. Wie kann die Zivilgesellschaft das Vakuum durch Engagement und Bürgerbeteiligung auffangen und die politischen Räume demokratisch nutzen?

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Zeitraum: 24.05./14.06.2016 Entwicklungspolitische Seminarreihe: Problemlagen einer Region: Lateinamerika Ort: Rostock

Entwicklungspolitik sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Austausch sind Teil der Seminarreihe, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Kontinent Lateinamerika auseinandersetzt - Präsidentschaftswahlen, Rolle von Menschenrechten, Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie von Jugendthemen wie Bildung, Umwelt, Minderheiten, Ethik...

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Zeitraum: 12.07.2016 Teilhabe als Feld interkultureller Bildung Ort: Parchim

Politik lebt von Beteiligung und Engagement. Wie Interesse an und der Umgang mit Politik für Zielgruppen unterschiedlich erfahrbar und auch thematisch fokussiert gestaltet werden kann, ist der Inhalt des Seminars.

Migration und Flucht einerseits, Aufnahmegesellschaft und Konflikte andererseits prägen das Leben vieler junger Migranten/-innen, die neu in Deutschland ankommen. Damit verbinden sich vielfältige Problemlagen...

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Zeitraum: 19.07.2016 Teilhabe als Feld interkultureller Bildung Ort: Parchim

Politik lebt von Beteiligung und Engagement. Wie Interesse an und der Umgang mit Politik für Zielgruppen unterschiedlich erfahrbar und auch thematisch fokussiert gestaltet werden kann, ist der Inhalt des Seminars.

Migration und Flucht einerseits, Aufnahmegesellschaft und Konflikte andererseits prägen das Leben vieler junger Migranten/-innen, die neu in Deutschland ankommen. Damit verbinden sich vielfältige Problemlagen...

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Zeitraum: 24.07. - 04.08.2016 Arbeit und Leben in Europa - Trilaterale Jugendbegegnung in Frankreich und Griechenland Ort: Perpignan/Thessaloniki

Jugendliche aus verschiedenen Ländern setzen sich mit ihren Vorstellungen von Arbeit und Leben auseinander, thematisieren dabei geschichtliche und kulturelle Unterschiede oder Gemeinsamkeiten, um für interkulturelle Toleranz, ein europäisches Bewusstsein, Demokratie und Dialog zu sensibilisieren.

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Zeitraum: 25.07. - 29.07.2016 Chancengleichheit für Frauen im politischen, beruflichen und persönlichen Alltag - Strategien für die Gewährleistung Ort: Europäische Akademie in Waren/Müritz

Trotz Gender Mainstreaming wird die Chancengleichheit in den verschiedenen Lebensbereichen immer noch nicht umgesetzt. Engagierte und interessierte Frauen (z.B. Gewerkschafterinnen, Gleichstellungsbeauftragte, Personalrätinnen und Schwerbehindertenvertreterinnen) lernen Wege und Methoden kennen, um ihre Interessen im Alltag besser vertreten und durchsetzen zu können.

Den Teilnehmerinnen werden Konfliktbewältigungs- und Handlungsstrategien sowie Kommunikationstechniken vorgestellt, gemeinsam besprochen, bearbeitet und praktisch geübt. Zudem sollen die Teilnehmerinnen durch das Vermitteln von Kenntnissen zum Themenfeld Zeit- und Krisenmanagement lernen, familiäre, berufliche und politische Aufgaben besser vereinbaren zu können. Schließlich wird auch geprüft, welche Aufgaben und Möglichkeiten sich aus dem Personalvertretungsgesetz und dem Gleichstellungsgesetz MV ergeben.

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Zeitraum: 07.08. - 13.08.2016 Internationale Jugendbegegnung: Zur Situation von Jugendlichen in Deutschland und China Ort: Sassnitz

Jugendliche aus beiden Ländern haben bislang keine oder nur wenige Kontakte mit Menschen aus anderen Ländern gehabt. Bei der Begegnung haben sie die Möglichkeit, sich bei der Auseinandersetzung mit der Situation von Jugendlichen in beiden Ländern einander anzunähern und bei der Wahrnehmung der vielen Unterschiede auch immer wieder das Gemeinsame zu entdecken.

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Zeitraum: 12.09. - 18.09.2016 Leben und Arbeiten in Europa - Deutsch-französische Jugendbegegnung Ort: Wismar

Die deutschen und französischen Jugendlichen sollen sich erstmals treffen und gemeinsam am Thema "Verbildlichung idiomatischer Ausdrücke" arbeiten (Idiom: eigentümliche Wortprägung, deren Gesamtbedeutung sich nicht aus den Einzelbedeutungen der Wörter ableiten lässt, z.B. Angsthase = sehr ängstlicher Mensch). Die Jugendlichen setzen sich dabei mit der jeweiligen Fremdsprache auseinander und verwandeln dies in Kunst. Durch die Verbildlichung idiomatischer Ausdrücke beider Sprachen werden gemeinsam sprachlich-künstlerische Projekte realisiert, wozu verschiedene künstlerische Techniken (z.B. Zeichnung, Fotografie, Siebdruck) kennengelernt und angewendet werden.

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Zeitraum: 18.09. - 23.09.2016 Leben und Arbeiten in Irland: Nordirland und die Schwierigkeiten des friedlichen Zusammenlebens (Einstiegsseminar) Ort: Belfast/Derry/Dublin

1920/1922 erlangt Irland die Unabhängigkeit als Irischer Freistaat und wird zur Republik Irland. Doch die Nordprovinzen bleiben als Nordirland im Einflussbereich des Vereinigten Königreiches. Seither existiert ein Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen: Auf der einen Seite die englisch- und schottischstämmigen, unionistischen Protestanten und auf der anderen Seite die überwiegend irischen Katholiken ...

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Zeitraum: 22.09. - 27.09.2016 Ost-West-Frauengeschichten: Frauen in Afrika Ort: Sassnitz

Konzeptionell wird an bereits durchgeführte Seminare angeknüpft: z.B. an "Frauen unterwegs. Migration-Flucht-Vertreibung" (März 2016). An ausgewählten Beispielen eignen sich die Teilnehmerinnen Kenntnisse über Geschichte, Kultur, soziale Situation und Lebensweise von Frauen auf dem afrikanischen Kontinent an. Besonderes Augenmerk liegt auf den komplexen Beziehungen der Industrienationen zu Afrika und deren Auswirkungen auf die Lebenswelt afrikanischer Frauen. Zum vertiefenden Verständnis werden sowohl historische Linien von Kolonialismus und Dekolonialismus bzw. Postkolonialismus aus auch aktuelle Prämissen internationaler Politik bzw. Entwicklungspolitik thematisiert. Zudem werden transkulturelle Beziehungen zwischen Frauenorganisationen aus Afrika und Deutschland sowie afrikanischer Migrantinnen in der Bundesrepublik thematisiert.

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Zeitraum: 26.09. - 30.09.2016 Aus der Vergangenheit lernen - Flucht, Zwangsaussiedlung und Ankommen Ort: Thurow, Schlagsdorf, Rohtenhusen und Ratzeburg

 „Flucht, Zwangsaussiedlung und Ankommen“ ist der Titel einer Seminarwoche an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dort, wo bis 1989 eine unüberwindbare Grenze Deutschland teilte, wollen die Jugendlichen auf Spurensuche nach der Geschichte gehen und zugleich ihre gegenwärtigen Folgen reflektieren. Sie wollen die Geschichte der innerdeutschen Grenze verstehen, mit Zeitzeugen über diese Vergangenheit sprechen und herausbekommen, welche Folgen die Vergangenheit bis heute hat.

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Zeitraum: 21.10. - 23.10.2016 Politik im ländlichen Raum Ort: Raben-Steinfeld

In Mecklenburg-Vorpommern stellen sich nach der Landtagswahl neue Fragen und alte Probleme - wie kann eine Abwanderungsregion, das Ost-West-Gefälle im Land mit neuem Personal und Konstellation im Schweriner Landtag begegnet werden?

Welche Politikfelder sind aktuell verhandelbar, wie können sich die BürgerInnen in die politischen Prozesse einbringen? Mit der Konstituierung des neuen Parlamentes wird sich zeigen, welche Themen und Inhalte gewählt wurden sowie welche Probleme und Herausforderungen ein Jahr vor der Bundestagswahl zu lösen sind (Stichpunkte Energiewende, AfD, Integration etc.) Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden als ehrenamtlich Aktive, als neu zu Interessierende werden die Bedingungen und Voraussetzungen reflektiert, sich in den institutionellen Entscheidungsprozess einzumischen.

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Zeitraum: 24.10. - 25.10.2016 Das politische Berlin Ort: Berlin

Die Stadt als der urbane Ort weist eine Dichte an geschichtlichen, politischen und interkulturellen Spuren auf, die im Rahmen dieser Seminare aufgesucht, reflektiert und diskutiert werden. Die Verarbeitung historisch-politischer Epochen (u.a. NS, DDR-Vergangenheit) ist dabei ebenso Thema wie die Auseinandersetzung mit Migration, Einwanderungsgesellschaft sowie interreligiöser Dialog. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, verschiedene gesellschaftliche Prozesse einzuordnen, Merkmale von Demokratie und Diktaturen zu benennen und Rückschlüsse für eigene Handlungs- und Einstellungsebenen zu ziehen.

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Unterstützt durch die FES M-V

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Zeitraum: Oktober Bildung und Menschenrechte Ort: Rostock

Bildung ist im 21. Jahrhundert einer der wichtigsten Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft im globalen Maßstab. Davon ausgehend beschäftigt sich das entwicklungspolitische Seminar mit den Fragen von Bildung, Gerechtigkeit und Menschenrechten.

Gefördert durch Engagement Global und Stiftung Nord-Süd-Brücken mit Mitteln des BMZ.

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Zeitraum: 16.10. - 21.10.2016 Leben und Arbeiten in Europa: Barcelona! Ort: Barcelona

Europa wird von unterschiedlichen Krisenszenarien geprägt - Banken, Wirtschaft, Migration, Arbeit und Wohnen. In verschiedenen Ländern greifen die Prozesse tiefgreifend in die Alltagswelt der Menschen ein. In den Europaseminaren werden die vielfältigen Probleme diskutiert, z.B. Folgen der Austeritätspolitik, Verschlechterung der Lebensbedingungen, hohe Jugendarbeitslosigkeit und Abwanderung...

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Zeitraum: 15.11. - 16.11.2016 Fachtag : Herausforderungen aktueller Flucht- und Migrationsbewegungen für die politische Jugendbildung Ort: Schwerin-Muess

Seit dem Ende des Kalten Krieges sind die Konfliktlagen und –potentiale in der Welt nicht geringer geworden. Innerstaatliche und internationale Konflikte forcieren Migrations- und Fluchtbewegungen. Das Panorama der Themen ist zunehmend komplexer. Welche Prozesse haben in welchen Regionen zu Flucht und Migration geführt? Wie verhält sich die internationale Politik? Welche Lösungsansätze werden diskutiert?

Eine Anforderung an die politische Jugendbildung ist es, die Komplexität auf eine vermittelbare Ebene zu bringen. Wie kann es gelingen, verschiedene jugendliche Zielgruppen mit dem Thema globaler Migrations- und Fluchtbewegungen zu erreichen? Wie kann das Thema jugendgerecht aufbereitet werden?

Die Tagung regt dazu an, die Wahrnehmung zu schärfen und im Erfahrungsaustausch zu reflektieren. Mögliche Bildungsziele können entwickelt und die methodisch-didaktische Herangehensweise  diskutiert werden.

Eingeladen sind haupt- und nebenamtlich Mitarbeitende in der politischen Jugendbildung und MultiplikatorInnen in der Jugendbildungsarbeit.

Programm

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Zeitraum: 20.11. - 25.11.2016 Die Zukunft Europas Ort: Brüssel

Zunehmend finden die sozialen und politischen Weichenstellungen nicht mehr auf nationaler, sondern auf europäischer Ebene statt. Das Seminar ermöglicht das Kennenlernen europäischer Institutionen, das Gespräch mit VertreterInnen auf europäischer Ebene und den Erfahrungsaustausch.

Wir besuchen unter anderem:

- das EU-Parlament

- die EU-Kommission

- die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

- die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland

Ein politisch-historischer Stadtrundgang und eine Tour durch Brüssels "Lobbydschungel" runden das Seminar ab.

Vorläufiges Programm (Änderungen möglich).

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Zeitraum: 18.11. - 20.11.2016 Miteinander-Gegeneinander Ort: Fahrenwalde

Jugendliche stehen im 21. Jahrhundert gesellschaftlichen Herausforderungen gegenüber, von denen sie sozial, politisch und ökonomisch beeinflusst werden. Ein Bündel von Möglichkeiten eröffnet ihnen Chancen und Risiken, birgt Konflikte und Reaktionsräume...

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Zeitraum: November Ernährung, Konsum und Politik Ort: Zarnekla

Das Seminar thematisiert nachhaltiges Leben - Ernährung, Konsum und politische Einflüsse auf Gewohnheiten. Was hat aber Konsum und Ernährung mit der weiten Welt zu tun? Was lässt sich vor Ort ändern, um eine gerechtere Verteilung von Ressourcen zu ermöglichen, und gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen? Persönliche Verantwortung und eigenes Tun können reflektiert werden. Für gesellschaftliches Engagement und mögliche Partizipationskanäle wird sensibilisiert.

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Zeitraum: 20.11. - 04.12.2016 Bildung und Menschenrechte: Bildung, Jugend und Partizipation Ort: Santiago de Chile

In Chile hat nach längerer Dominanz privatwirtschaftlicher Bildungskonzepte im Universitätsbereich unter der zweiten Regierung von Präsidentin Michelle Bachelet eine Kurskorrektur eingesetzt. Vorausgegangen waren Proteste von Schülern und Studenten. Die Regierung hat daraufhin versprochen, den Zugang zu den Hochschulen auch für einkommensschwache Schichten zu öffnen und sukzessive eine staatlich finanzierte Hochschulausbildung einzuführen, wie sie z.B. in Argentinien besteht. Die Umsetzung dieser Ankündigungen verzögert sich indessen, was 2016 erneut zu Protesten führte. Zur Situation im Bildungssystem, der Arbeit in der Bildung selbst und der Austausch mit Akteuren in der Bildungslandschaft gehört zum Programm.

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Zeitraum: ganzjährig Schulung ehrenamtlicher Richter Ort: Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund

Fort- und Weiterbildung ehrenamtlich tätiger Richter/-innen nach der aktuell geltenden Rechtslage: die Befähigung zur Wahrnehmung eines Ehrenamtes und Übernahme von zivilgesellschaftlicher Verantwortung als ehrenamtlicher Richter in Verhandlungen beim Sozial- oder Arbeitsgericht und hiermit auch Stützung des Rechtsstaates durch die Bekleidung eines hoheitlichen Ehrenamtes ist ein Wesensmerkmal demokratischer Gesellschaften.

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2017

Zeitraum: 31.01. - 31.01.2017 Aus der Vergangenheit lernen Ort: Schlagsdorf

Auseinandersetzung mit Geschichte und das Lernen aus der Vergangenheit sind notwendige Voraussetzungen, um historisch-politische Kompetenzen zu entwickeln. Um sich dem Lerngegenstand NS oder DDR-Diktatur anzunähern, sind Projekttage zur Thematisierung einzelner Aspekte von Diktaturen zur Sensibilisierung und thematischen Fokussierung anschlußfähiger Formate wie Gedenkstättenfahrten oder Seminare notwendig. Merkmale von Diktaturen, Einzelbiografien und Fragen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Jahrzehnten wie NS, DDR, Kalter Krieg etc., werden in Zusammenhang mit strukturellen Problemen und gesellschaftlichem Wandel reflektiert und diskutiert, um auf Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und Demokratie zu fokussieren. Weiterführende Angebote können die Inhalte vertiefend behandeln.

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Zeitraum: 23.02. - 23.02.2017 Jüdische Spuren Ort: Grabow

Im Rahmen eines historisch-politischen Seminars wird die Geschichte der jüdischen Bevölkerung nachgezeichnet, erforscht und in Kleingruppen erarbeitet. Jugendliche setzen sich mit gesellschaftlichen Epochen, der Geschichte und deren Aufarbeitung auseinander, sprechen mit ExpertInnen und bereiten die gesammelten Informationen auf, um sie in geeigneter Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Politisch-historische Kompetenzen werden gestärkt, für Demokratie und Toleranz sensibilisiert sowie darüber reflektiert. Verantwortungsstrukturen und die Bedeutung von Zivilcourage sowie die Achtung von Menschenrechten werden diskutiert.

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Zeitraum: 10.03. - 12.03.2017 Jugendseminar: Demokratie lernen Ort: Fahrenwalde

Im Rahmen der Seminare und Projekttage werden Fragen, Ansätze und Themenfelder von Demokratie, Toleranz und Vielfalt ausprobiert und erarbeitet, um den Teilnehmenden eine inhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Aktuelle Problemfelder werden reflektiert und unterschiedliche Perspektiven vorgestellt. Ideen und Ziele können entwickelt, Interessen formuliert und Möglichkeiten der Umsetzung debattiert werden. Ziel ist es die TeilnehmerInnen für demokratische Werte zu sensibilisieren und Möglichkeiten des Engagements aufzuzeigen.

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Zeitraum: 10.03. - 12.03.2017 Ost-West-Frauengeschichten: Frauenarbeit Ort: Saßnitz auf Rügen

Mit dem Thema "Frauenarbeit" wendet sich die Seminarreihe "Ost-West-Frauengeschichten" einem zentralen Anliegen der Bildungsarbeit von "Arbeit und Leben" zu. Eine Kaskade von Begriffen, mit denen wir in den Medien und überhaupt in der Öffentlichkeit konfrontiert werden, macht uns unsicher, kratzt an unserer Souveränität, lässt uns fragen, ob wir in der Arbeitswelt noch Bescheid wissen, ob wir noch mithalten können, ob wir noch gefragt sind. Aber zugleich stehen damit auch bisher nicht vorstellbare Perspektiven, Herausforderungen und Chancen vor uns.

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Zeitraum: 12.03. - 17.03.2017 Leben und Arbeit in Europa – Athen! Leben und Arbeit in Griechenland in Zeiten einer drohenden Staatspleite Ort: Athen

Die Bilanz der bisherigen Bemühungen einer Rettung Griechenlands mit den Mitteln einer harten Sparpolitik ist niederschmetternd und wird von den Menschen nicht länger akzeptiert. Die Bevölkerung soll weitere, erhebliche Einschnitte bei den Renten und Pensionen hinnehmen; die öffentliche Daseinsvorsorge sowie der gesamte öffentliche Dienst mit weniger Beschäftigten auskommen. Insgesamt ist die Beschäftigung im Lande im zweistelligen Bereich zurückgegangen; junge Menschen sind ohne Perspektive...


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Zeitraum: 30.03. - 30.03.2017 Berufliche Orientierung für Nachhaltigkeit - eine Perspektive für den ländlichen Raum Ort: Schwerin,Handwerkskammer Schwerin, Bildungs- und Technologiezentrum

Das duale Bildungssystem weist wenig Lücken und Chancen für individuelle Lernwege auf. Wir möchten Fragen stellen zur Anschlussfähigkeit des Formats Wangeliner Workcamps an Inhalte und Strukturen der beruflichen Bildung und Ausbildungsgänge im Bereich Nachhaltigkeit. Dabei möchten Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven austauschen und verschiedene Akteure in die Diskussion miteinbeziehen und somit Impulse für neue Lernwege setzen, die auf Bedürfnisse eingehen und auf vorhandenen Kompetenzen aufbauen.

Das Projekt Wangeliner Workcamps – eine grüne Idee von Zukunft“ unter der Trägerschaft des FAL e.V. möchten gemeinsam mit dem „Forum 65+“ (Arbeit und Leben MV) mit Experten aus Verwaltung, Initiativen, Unternehmen, Gewerbetreibenden und allen Interessierten gemeinsam dazu diskutieren und an zukunftsfähigen Modellen arbeiten.

Kontakt:  Alenka Baerens, Projekt Forum 65+, Tel.: 0385 63 83 293, EMail: baerens@arbeitundlebenmv.de

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Zeitraum: 02.04. - 08.04.2017 Trilaterale Jugendbegegnung Frankreich-Kroatien-Deutschland: Politik - was ist das? Ort: Prora

Die erste Begegnung von Jugendlichen aus Frankreich, Kroatien und Deutschland dient hauptsächlich dem Kennenlernen. Durch Gespräche mit Stadtvertretern, dem Jugendbeirat sowie mit dem Bürgermeister von Saßnitz sollen sich die Jugendlichen mit der Politik auseinandersetzen und dabei ihre Möglichkeiten der Einflussnahme erkennen.

Neben täglichen 2x halbstündigen Sprachanimationen wird es zudem eine Stadtrallye durch Saßnitz, einen Workshop zum Thema "Politik, was ist das?" sowie eine Schreibwerkstatt geben, in der die Ergebnisse der Gespräche zunächst evaluiert sowie später auch präsentiert werden sollen.

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Zeitraum: 23.04. - 29.04.2017 Leben und Arbeit in Europa - Nordirland und die Schwierigkeiten eines friedlichen Zusammenlebens Ort: Belfast und Derry

1920/1922 erlangt Irland die Unabhängigkeit als Irischer Freistaat und wird zur Republik Irland. Doch die Nordprovinzen bleiben als Nordirland im Einflussbereich des Vereinigten Königreiches. Seither existiert ein Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen: Auf der einen Seite die englisch- und schottischstämmigen, unionistischen Protestanten und auf der anderen Seite die überwiegend irischnationalistischen Katholiken. Beide gesellschaftlichen Gruppen pflegen seit jeder gegensätzliche soziale, politische, wirtschaftliche und schließlich auch religiöse Geisteshaltungen.

In den gewalttätigen Auseinandersetzungen des Nordirlandkonfliktest, den "Troubles", in den Jahren 1969 und 1998 bricht dieser Konflikt erneut auf und beherrscht die nordirische Politik dieser Jahre. Belfast und Derry sind die Zentren dieser Auseinandersetzungen. Seit der Unterzeichnung des Karfreitagabkommens im Jahre 1998 hat sich, abgesehen von gelegentlichen Rückschlägen, ein Friedensprozess entwickelt, der heute als stabild betrachtet wird.

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Zeitraum: 02.05. - 05.05.2017 Workshop - Bau von Jurten – eine flexible Wohnform als Beispiel ökologischen Bauens Ort: Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau, Wangelin

Gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Mitteln der BINGO-Umweltlotterie.

Workshop - Bau von Jurten – eine flexible Wohnform als Beispiel ökologischen Bauens  

2.-5-Mai 2017 in Wangelin

Der FAL e.V. leistet seit Jahren mit seinen Angeboten als Kompetenzträger für nachhaltige und naturbezogene Wohnformen im ländlichen Raum einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Bauen.

In dem Workshop bauen wir zwei Jurten mit einem Durchmesser von 6 m zur Nutzung unserer Kurse in der Natur- und Umweltbildung. Michael Weser und Peter Kans leiten gemeinsam den Workshop. Die Teilnehmenden des Workshops erweitern dabei ihre handwerklichen Kompetenzen und lernen aus ihrem praktischen Tun. Neben dem praktischen Arbeiten stehen auch der (interkulturelle) Austausch und das Kennenlernen des Vereins im Vordergrund. Die Veranstaltung und Unterbringung findet auf dem Gelände der Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau in Wangelin mit den dazu gehörenden Werkstätten statt. Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung sind für die Teilnehmenden kostenfrei und Fahrtkosten werden erstattet.

Anmeldungen bitte an:

Michael Weser

lehm.mw(at)gmail.com 0172-3724031

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Forum 65+statt. Das Forum 65+ ist ein Projekt von Arbeit und Leben MV e. V. und wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

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Zeitraum: 05.05. - 06.05.2017 „Inklusion als Perspektive im ländlichen Raum“ Ort: Liepe/Malk Göhren

Das Forum 65+ veranstaltet am 5. und 6.5. 2017 in Kooperation mit dem Associata-Assistenzhunde e.V. ein öffentliches Forum und einen Workshop zum Thema Soziale Teilhabe durch Assistenzhunde. Dabei interessiert uns besonders, wie die durch Demografischen Wandel und Strukturumbrüche entvölkerten ländlichen Regionen durch neue innovative Ideen wieder belebt werden können.

In Liepe/Malk Göhren haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit einer überregional bedarfsorientierten Idee an einem Ort mit räumlichen und strukturellen Ressourcen getroffen. Das Projekt verspricht, neben dem konkret inhaltlichen Ansatz, auch perspektivische Effekte für das Gemeinwesen des Dorfes und der Region. Wir sehen diese Initiative als ein Beispiel für eine nachhaltig orientierte Variante, bei der soziales Engagement in eine wirtschaftlich tragfähige Struktur mündet, die zu einer Stabilisierung und Stärkung der Zivilgesellschaft im ländlichen Umfeld führen kann. Mit der Auftaktveranstaltung möchten das Forum 65+ auf die Initiative regional und überregional aufmerksam machen, die AnwohnerInnen aus der Region einbeziehen und die fachliche Arbeit des Projektes unterstützen.

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Zeitraum: Mai / September Internationale Jugendbegegnung: Arbeit und Leben in Europa Ort: Riga / Teterow

Jugendliche aus verschiedenen Ländern setzen sich mit ihren Vorstellungen von Arbeit und Leben auseinander, thematisieren dabei geschichtliche und kulturelle Unterschiede oder Gemeinsamkeiten, um für interkulturelle Toleranz, europäisches Bewusstsein, Demokratie und Dialog zu sensibilisieren.

Mit dem Fokus spezifischer thematischer Fragestellungen haben die geplanten Begegnung(en) zum Ziel, einen Einblick in die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen der Länder zu erlangen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jugendlichen Lebenssituation in den Ländern zu erkennen und sich über Politik, Kultur, regionale Besonderheiten in Geschichte und Gegenwart auszutauschen.

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Zeitraum: April bis Oktober 2017 Problemlagen einer Region: Lateinamerikaentwicklungspolitische Seminarreihe Ort: Orte in M-V

Entwicklungspolitik sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Austausch sind Themen der Seminarreihe, die sich mit aktuellen Fragestellungen zum Kontinent Lateinamerika auseinandersetzen. Dazu gehören: Präsidentschaftswahlen, Rolle von Menschenrechten, Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie Jugendthemen, wie Bildung, Umwelt, Minderheit, Ethik. In vergleichender Perspektive wird die Situation in den OECD-Staaten/Europa mit einbezogen.

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Zeitraum: 03.05. - 05.05.2017 Das politische Berlin Ort: Berlin

Die Stadt als der urbane Ort weist eine Dichte an geschichtlichen, politischen und interkulturellen Spuren auf, die im Rahmen dieser Seminare aufgesucht, reflektiert und diskutiert werden. Die Verarbeitung historisch-politischer Epochen (u.a. NS, DDR-Vergangenheit) ist dabei ebenso Thema wie die Auseinandersetzung mit Migration, Einwanderungsgesellschaft sowie interreligiöser Dialog. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, verschiedene gesellschaftliche Prozesse einzuordnen, Merkmale von Demokratie und Diktaturen zu benennen sowie Rückschlüsse für eigene Handlungs- und Einstellungsebenen zu ziehen. Vor der Bundestagswahl werden die Wahl und damit verbundene Verfahren in den Fokus gezogen.

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Zeitraum: 07.05. - 12.05.2017 Leben und Arbeit in Europa - Slowenien, die junge Demokratie auf der Sonnenseite der Alpen Ort: Ljubljana

Mit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1991 und dem darauf folgenden zehntägigen Krieg löste sich Slowenien von Jugoslawien. Ein junger Staat mit nur etwa 2 Millionen Einwohnern hat eine prosperierende wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung erlebt, die im Jahre 2008 allerdings auch von der europaweiten Banken- und Wirtschaftskrise erfasst wurde, von der sich das Land noch immer nicht erholen konnte.

Die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der letzten Jahre prägen zunehmend das Leben der Menschen.

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Zeitraum: 29.05. - 30.05.2017 Landleben in Mecklenburg/Vorpommern: Ort: Bröllin

Warum passiert auf dem Land (M-V) alles scheinbar 50 Jahre später? Dieses Klischee vermittelt einerseits etwas Beruhigendes. Veränderungen kommen nicht abrupt, sondern allmählich, scheinbar verträglich, selbst wenn die Welt ringsum zusammenbricht wird es schon nicht so schlimm kommen. Anderseits wird das Bild geprägt durch eine Realitätsverweigerung, mangelnde Auseinandersetzungsfähigkeit und Rückwärtsorientierung. Wie passt diese Wahrnehmung in eine global vernetzte Welt, die ihre positiven, wie negativen Effekte bis in die letzten Ecken ländlicher Räume trägt?

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Zeitraum: 09.06. - 10.06.2017 Spielend integrieren – mehr als ein Kinderspiel!? Ort: Barth

Neben den grundsätzlichen Herausforderungen im Umgang mit den Flüchtlingen, rückt mehr und mehr das Thema Integration in den Mittelpunkt. Wie kann Integration erfolgreich mit den Flüchtlingen, aber auch mit den Anwohnern und Anwohnerinnen gemeinsam gestaltet werden? Wie kann ein gutes nachbarschaftliches Miteinander, das Verständnis für unterschiedliche Kulturen, gemeinsame Interessen und die Vermittlung regionaler Lebenswirklichkeit begleiten?

 

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Zeitraum: 16.06. - 18.06.2017 Globale Trends und Nachhaltigkeit Ort: Gatschow, M-V

Das Seminar thematisiert globale Entwicklungen und Nachhaltigkeit an aktuellen Beispielen. Folgende Fragen werden beantwortet: Welche Verbindungen gibt es zwischen der globalen und der lokalen Welt? Wie wirken sich internationale Prozesse in Politik, Handel, Arbeit und Leben auf die regionalen Strukturen aus? Wie können sich Menschen aktiv einbringen, um Folgen und Herausforderungen zu meistern?

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Zeitraum: 01.07. - 05.07.2017 Globale Trends und Nachhaltigkeit: Toleranz und Akzeptanz. Ort: Ort in M-V

Wie sieht es im eigenen Alltag aus? Kann Toleranz geübt werden? Was kann ich und muss ich tolerieren? Wie halte ich andere Meinungen und Positionen aus?

Mit der Beantwortung dieser Fragen werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26 Jahre einerseits für die Vielfalt sensibilisiert, andererseits werden Räume geschaffen für eine friedliche Auseinandersetzung mit Themen, Menschen und Gruppen. Weiterhin soll die aktuelle Debatte um Eigenes und Fremdes sowie neu Hinzugekommenes und alt Bewährtes konstruktiv begleitet werden. Dabei spielen globale und historische Trends der Migration eine entscheidende Rolle, um die Auswirkungen auf lokaler Ebene zu verstehen.

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Zeitraum: 04.07.2017 "Gute Arbeit" - Was ist eigentlich ... ARBEIT? Ort: Wismar

Alle reden von der digitalen Gesellschaft, von 2.0 und 4.0, von Industrie, Arbeit, Web und anderes mehr.

Wir aber fragen: Was ist ARBEIT? Gibt es gute Arbeit, gibt es schlechte Arbeit? Was ist der Unterschied zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit? Ist die Arbeit selbstbestimmt oder abhängig?

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Zeitraum: 11.07.2017 "Gute Arbeit" - Was ist eigentlich ... ARBEIT? Ort: Wismar

Alle reden von der digitalen Gesellschaft, von 2.0 und 4.0, von Industrie, Arbeit, Web und anderes mehr.

Wir aber fragen: Was ist ARBEIT? Gibt es gute Arbeit, gibt es schlechte Arbeit? Was ist der Unterschied zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit? Ist die Arbeit selbstbestimmt oder abhängig?

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Zeitraum: 14.09. - 19.09.2017 Ost-West-Frauengeschichten: Bildschön - Frauenbilder im Wandel Ort: "Grundtvig-Haus" in Saßnitz auf Rügen

Wir leben in einer Welt, die uns eine unüberschaubare Flut von Bildern beschert, die in einem ständigen Wandel begriffen sind. Auf diese Vielfalt treffen wir nicht nur in allen Bereichen des Lebens, sondern auch in allen Ländern, Kulturen und Religionen. Wir machen uns ein Bild von der Welt, vom Alltag, von der Liebe, von der Arbeit, vom Lernen, vom Krieg, vom Frieden, von gestern, heute und morgen - von allem, was ist.

Das Frauen in der "Bilderproduktion", egal ob aktiv oder passiv, einen prominenten Platz einnehmen, kann sofort jeder nachvollziehen: Die allseits präsenten Medien, zu denen nicht nur Zeitungen und Plakate, Rundfunk, Film und Fernsehen, sondern ebenso Künste und zunehmend auch das Internet gehören, prägen so gesellschaftliche Normen und differenzierte Haltungen zu Gleichberechtigung und Emanzipation.

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Zeitraum: 17.09. - 28.09.2017 Arbeiten und Leben in Europa - Deutsch-Lettische Jugendbegegnung Ort: Orte in M-V

Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre aus verschiedenen Ländern setzen sich mit den eigenen Vorstellungen von Arbeit und Leben auseinander. Dabei werden geschichtliche  und kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten thematisiert, um für interkulturelle Toleranz, europäisches Bewußtsein, Demokratie und Dialog zu sensibilisieren.

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Zeitraum: 18.09. - 20.09.2017 Demokratie lernen: Gewalt erzeugt Gegengewalt – wertschätzende Kommunikation als gesellschaftliche Praxis. Ort: Fahrenwalde

Seminar in Kooperation mit der Ehrenamtsstiftung M-V

Inhalt:

Der politische Diskurs und der Umgang mit widersprechenden Meinungen sind in der Öffentlichkeit seit 2015 von unterschiedlichen Seiten beeinflusst. Einerseits begleitete ein zunehmend konfliktiver und gewaltsamer Diskurs den Einzug der AfD in viele Landesparlamente und den Bundestag. Andererseits sehen sich Ehrenamtliche, verstärkt seit 2015, mit Vorurteilen, Konflikten und extremen Positionen in der Flüchtlingsdebatte konfrontiert. Dies lässt sich in allen Regionen feststellen.

Für viele Ehrenamtliche, die sich für Zivilgesellschaft, Partizipation, Europa etc. einsetzen, ist die gesellschaftliche Herausforderung ihres Tuns in einem ablehnenden Umfeld eine tägliche Aufgabe. Als ein Meilenstein unterstützt das Seminar die Aktiven in ihrem bundeslandübergreifenden Engagement. Gleichzeitig werden Erfahrungen und Ergebnisse reproduziert, die weiteren EhrenamtlerInnen in ihrer Praxis stärken, unterstützen und als Beispiel dienen können.

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Zeitraum: 25.09. - 29.09.2017 Aus der Vergangenheit lernen: Grenzen überwinden Ort: Lübeck, Rothenhusen, Ratzeburg

Jugendseminarwoche: Grenzen überwinden.

„Einer trage des anderen Last “ ist der Titel einer Seminarwoche an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dort, wo bis 1989 eine unüberwindbare Grenze Deutschland teilte, wollen die Jugendlichen auf Spurensuche nach der Geschichte gehen und zugleich ihre gegenwärtigen Folgen reflektieren. Sie wollen die Geschichte der innerdeutschen Grenze verstehen, mit Zeitzeugen über diese Vergangenheit sprechen und herausbekommen, welche Folgen die Vergangenheit bis heute hat.

Diese Vorlage möchte die Woche zum Anlass nehmen, um über Themen wie Verantwortung, Mitgefühl, aber auch Schuld und Umkehr, Idealen, Glauben und dessen Bedeutungen im Grenzgebiet nachgehen. Welche Vorzeichen gab es an der innerdeutschen Grenze, wie äußerte sich das Agieren der Akteure, welche Bezüge hatten sie zu- oder gegeneinander, was bedeutete dies für die Protagonisten – und vor allem welche Grenzen wurden (oder nicht) überwunden?

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Zeitraum: 24.09. - 29.09.2017 Leben und Arbeit in Europa - Barcelona! Leben, Arbeit und Arbeitskämpfe im Spanien der Krise Ort: Barcelona

Die Bevölkerung in Spanien ist von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise massiv betroffen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 50%, 800.000 Haushalte verfügen über keinerlei Einkünfte, eine halbe Million von Familien wurde zwangsgeräumt. Die spanischen Regierungen haben - auch unter dem Druck der EU - Privatisierungen, Sozialabbau sowie Arbeitsmarkt- und Tarifvertragsreformen durchgesetzt, mit denen die Rechte der Beschäftigten und der Gewerkschaften massiv eingeschränkt wurden.

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Zeitraum: 12.10. - 13.10.2017 Aus der Vergangenheit lernen - Gedenkstättenfahrt Ort: verschiedene Ort in M-V und Berlin

Der Lerngegenstand Deutscher Nationalsozialismus/DDR-Diktatur in Verbindung mit dem Lernort Gedenkstätte und/oder einem authentischen historischen Ort ist zentraler Bestandteil in der Auseinandersetzung mit Geschichte, Demokratie und Diktatur. Spuren der realen Geschichte sind kognitiv wahrnehmbar und emotional erlebbar. Ein realitätsnahes Bild wird durch Zeitzeugengespräche in Verbindung mit Quellenarbeit als Lernerfahrung und als direktes Erleben zu einer wertvollen Quelle des Erkenntnisgewinns.

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Zeitraum: 20.10. - 31.10.2017 Jugendliche in Deutschland und China - Gestern, heute und morgen Ort: Huai´an, China

Die Jugendlichen aus beiden Ländern haben bislang keine oder nur wenige Kontakte mit Menschen aus anderen Ländern gehabt. Bei der Begegnung haben sie die Möglichkeit, sich mit der Situation von Jugendlichen in beiden Ländern auseinanderzusetzen, einander anzunähern und bei der Wahrnehmung der vielen Unterschiede auch immer wieder das Gemeinsame zu entdecken.

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Zeitraum: 22.10. - 25.10.2017 Globale Trends und Nachhaltigkeit: Toleranz und Akzeptanz. Ort: Ort in M-V

Wie sieht es im eigenen Alltag aus? Kann Toleranz geübt werden? Was kann ich und muss ich tolerieren? Wie halte ich andere Meinungen und Positionen aus?

Mit der Beantwortung dieser Fragen werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26 Jahre einerseits für die Vielfalt sensibilisiert,, andererseits werden Räume geschaffen für eine friedliche Auseinandersetzung mit Themen, Menschen und Gruppen. Weiterhin soll die aktuelle Debatte um Eigenes und Fremdes sowie neu Hinzugekommenes und alt Bewährtes konstruktiv begleitet werden. Dabei spielen globale und historische Trends der Migration eine entscheidende Rolle, um die Auswirkungen auf lokaler Ebene zu verstehen.

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Zeitraum: 28.10. - 31.10.2017 Globale Trends und Nachhaltigkeit Ort: Orte in M-V

Das Seminar thematisiert globale Entwicklungen und Nachhaltigkeit an aktuellen Beispielen. Folgend Fragen werden aufgeworfen: Welche Verbindung gibt es zwischen der globalen und der lokalen Welt? Wie wirken sich internationale Prozesse in Politik, Handel, Arbeit und Leben auf die regionalen Strukturen aus? Wie können sich die Menschen aktiv mit einbringen, um Folgen und Herausforderungen zu meistern?

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Zeitraum: 10.11. - 12.11.2017 Seminar: Demokratie lernen Ort: Schloss Brölin, Fahrenwalde

Im Rahmen des Seminars werden Fragen, Ansätze und Themenfelder von Demokratie, Toleranz und Vielfalt ausprobiert sowie erarbeitet, um den Teilnehmern eine inhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Aktuelle Problemfelder werden reflektiert und unterschiedliche Perspektiven vorgestellt.

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Zeitraum: 19.11. - 24.11.2017 EU-Seminar in Brüssel Ort: Brüssel

Zunehmend finden die sozialen und politischen Weichenstellungen nicht mehr auf nationaler, sondern auf europäischer Ebene statt, was nicht selten zu erheblichen Auseinandersetzungen führt.

Eine Diskussion über die Europäische Verfassung muss daher fortgeführt werden, damit politische Maßnahmen und die gewerkschaftlichen Forderungen nach Gleichheit, Solidarität und Nichtdiskriminierung sowie weitere soziale Ziele in Einklang gebracht werden können.

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2018

Zeitraum: 18.03. - 24.03.2018 Leben und Arbeiten in Europa – Griechenland Ort: Athen

In diesem Europaseminar werden aktuelle und historisch-politische Entwicklungen in Griechenland diskutiert und vorgestellt. Vergleiche zwischen der Situation in Deutschland und der Lage in der EU werden ermöglicht. Auswirkungen der EU-Politik werden ebenfalls besprochen, z.B. die Maßnahmen, die Griechenland infolge der EU-Finanzkrise ergreifen musste, und deren Folgen für die Bevölkerung.

Zudem werden auch folgende Fragen in diesen Seminaren behandelt: Welche Probleme beschäftigen die Menschen im jeweiligen Land besonders? Wie ist die allgemeine Lebenssituation und wie sind die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Lösungsmodelle gibt es zur Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeitsquote? Wie ist das Verhältnis zur EU? Welche Ansätze gibt es zur Lösung von nationalen Konflikten? Wie ist der Umgang mit der Flüchtlingskrise?

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Zeitraum: 08.04. - 14.04.2018 Leben und Arbeiten in Europa - Frankreich Ort: Paris

In diesem Europaseminar werden aktuelle und historisch-politische Entwicklungen in Frankreich diskutiert und vorgestellt. Es werden Vergleiche zwischen der Situation in Deutschland und der Lage in der EU ermöglicht sowie Auswirkungen der EU-Politik besprochen.

Zudem werden auch folgende Fragen in diesen Seminaren behandelt: Welche Probleme beschäftigen die Menschen im jeweiligen Land besonders? Wie ist die allgemeine Lebenssituation und wie sind die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Lösungsmodelle gibt es zur Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeitsquote? Wie ist das Verhältnis zur EU? Welche Ansätze gibt es zur Lösung von nationalen Konflikten? Wie ist der Umgang mit der Flüchtlingskrise?

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Zeitraum: 22.04. - 28.04.2018 Nordirland und die Schwierigkeiten eines friedlichen Zusammenlebens Ort: Derry und Belfast

1920/1922 erlangt Irland die Unabhängigkeit als Irischer Freistaat und wird zur Republik Irland. Doch die Nordprovinzen bleiben als Nordirland im Einflussbereich des Vereinigten Königreiches. Seither existiert ein Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen: Auf der einen Seite die englisch- und schottisch-stämmigen, unionistischen Protestanten und auf der anderen Seite die überwiegend irisch-nationalistischen Katholiken.

In Nordirland haben die Begriffe „protestantisch“ oder „katholisch“ eine besondere Bedeutung, denn sie dienen einem Unterscheidungsmerkmal zweier gesellschaftlicher Gruppen, die seit jeher gegensätzliche soziale, politische, wirtschaftliche und schließlich auch religiöse Geisteshaltungen pflegen. Der Kontrast zwischen den alteingesessenen (bäuerlichen, armen, katholischen) Iren und den kolonialisierenden (wohlhabenden, industriellen, protestantischen) englischen und schottischen Siedlern prägt schließlich die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe bis hin zur Ethnie, was auch in der Siedlungsgeographie sichtbar wird.

In den gewalttätigen Auseinandersetzungen des Nordirlandkonfliktes, den „Troubles“ in den Jahren 1969 bis 1998 bricht dieser Konflikt erneut auf und beherrscht die nordirische Politik dieser Jahre. Beinahe viertausend Menschen verlieren ihr Leben und kaum eine Familie bleibt vom Leid verschont. Belfast und Derry sind die Zentren der Auseinandersetzungen. Seit der Unterzeichnung des Karfreitag Abkommens (Friedensabkommen) im Jahre 1998 hat sich, abgesehen von gelegentlichen Rückschlägen, ein Friedensprozess entwickelt, der heute als stabil betrachtet wird.

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Zeitraum: 26.05. - 02.06.2018 Sizilien zwischen: Wirtschaft und Politik, Tradition und Innovation sowie Kultur und Religion Ort: Orte in Sizilien

Die Wirtschaftskrise in der EU und die wachsende Zahl an Einwanderern brachte auch für Sizilien eine ganze Reihe von neuen Herausforderungen. Im ersten Halbjahr 2016 kamen allein fast 50.000 Asylsuchende in den sizilianischen Häfen an und verstärkten die Probleme auf dem bereits angespannten Arbeitsmarkt.

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote beträgt über 20%, bei Jugendlichen sogar über 50%. Folgen dieser wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sind eine stetige Abwanderung, auf die jedoch mit neuen Projekten reagiert wird. Diese innovativen Projekte verändern Städte und Dörfer und geben den Bürgern Hoffnung.

Über eine lange Tradition verfügt auch die sizilianische Mafia, jedoch hat sie bedingt durch Festnahmen und die Anti-Mafia-Bewegung, die 2004 in Palermo entstand, deutlich weniger Macht, um auf Wirtschaft und Politik Einfluss zu nehmen. Der Einfluss vieler Kulturen, bedingt durch die strategisch günstige Lage Siziliens im Zentrum des Mittelmeers, hat auf der Insel eine bemerkenswerte Geschichte und ein facettenreiches kulturelles Erbe hinterlassen. Wie die Sizilianer ihre Kultur und Traditionen leben, wird deutlich an dem hohen Stellenwert der Familie und der zentralen Rolle der römisch-katholischen Kirche.

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Zeitraum: 16.09. - 22.09.2018 Leben und Arbeiten in Europa – Spanien Ort: Barcelona

In diesem Europaseminar werden aktuelle und historisch-politische Entwicklungen in Spanien diskutiert und vorgestellt. Es werden Vergleiche zwischen der Situation in Deutschland und der Lage in der EU ermöglicht sowie Auswirkungen der EU-Politik besprochen.

Zudem werden auch folgende Fragen in diesen Seminaren behandelt: Welche Probleme beschäftigen die Menschen im jeweiligen Land besonders? Wie ist die allgemeine Lebenssituation und wie sind die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Lösungsmodelle gibt es zur Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeitsquote? Wie ist das Verhältnis zur EU? Welche Ansätze gibt es zur Lösung von nationalen Konflikten? Wie ist der Umgang mit der Flüchtlingskrise?

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Zeitraum: 21.10. - 27.10.2018 Die Steiermark in Slowenien und in Österreich - Gemeinsame Region – gemeinsame Erinnerung – gemeinsam in Europa? Ort: Maribor und Graz

Bereits vor über 600 Jahren begann in der Habsburger kaiserlichen und königlichen (k.u.k.) Monarchie eine gemeinsame Geschichte, deren Spuren noch heute zu entdecken sind, ob nun in der Stajerska (slowenischen Steiermark) oder in der österreichischen Steiermark.

Wir werden einen Blick auf die Geschichte, die Ursachen und die Folgen der gemeinsamen Grenze, die EU-Zugehörigkeit sowie die Beziehung zwischen den beiden Ländern werfen. Hierbei entdecken und erkennen wir, wie dies bis heute das Zusammenleben der Nachbarn prägt. Die Entwicklung der Region kann auch in beiden Hauptstädten Maribor und Graz beobachtet und nachvollzogen werden, wobei Gemeinsames, Trennendes und Verbindendes zu entdecken sein wird.

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Zeitraum: 18.11. - 23.11.2018 EU - Quo vadis? Ort: Brüssel

Vor dieser Frage stehen derzeit nicht nur viele Politiker, sondern auch die Bürger in Europa. Die Folgen der aktuellen Verhandlungen um den Brexit, die Flüchtlingspolitik und das Erstarken populistischer Parteien sowie die neue US-amerikanische Regierung stellen die EU vor neue politische Herausforderungen.

Nicht nur hierdurch ergeben sich folgende zahlreiche Fragen, die im Rahmen des Seminars diskutiert werden können: Welche Folgen hat der Austritt von Großbritannien aus der EU? Folgen dem Brexit noch weitere Exits? Wie kann der politische Zusammenhalt in der EU gestärkt werden? Kann die EU das Machtvakuum, das durch die neue US-Politik entsteht, füllen? Können hierbei die neuen Regierungen in Frankreich und Deutschland ein gemeinsamer Motor sein? Wie können Bürger Einfluss auf die Politik nehmen? Welche Rolle und Macht hat das Europäische Parlament? Wird alle Politik in Brüssel und Straßburg gemacht? Welche Einflussmöglichkeiten haben die Minister, Präsidenten oder Kanzler der EU-Länder auf die politischen Entscheidungen in Brüssel? Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte?

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Bildungsfreistellung in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vopommern gibt es die Möglichkeit der Bildungsfreistellung für Arbeitnehmerinnen von 5 Tagen innerhalb eines Kalenderjahres.

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