ERASMUS + : RURALITIES –
ein europäisches Projekt für die ländliche Region

Projektlaufzeit: 01.9.2017 - 30.06.2020

Das Projekt “ Ruralities” findet im Rahmen des Programms Erasmus+ der Europäischen Union statt, um Prozesse im ländlichen Raum zu stärken, Partizipationsanreize zu fördern und die zivilgesellschaftlichen Strukturen in peripheren, strukturschwachen und ländlichen Regionen zu fördern. Beteiligt sind fünf NGO´s aus fünf Ländern – Frankreich, Italien, Polen, Griechenland und Deutschland. 

Im Rahmen des Projektes wird ein spielbasiertes Tool entwickelt, das in der non-formalen Bildung eingesetzt werden kann, um lokale Trainings für Multiplikator*innen und Einwohner*innen sowie Interessierte anzubieten und durchzuführen.

 Zielgruppen sind dabei insbesondere:

  1. Trainer*innen, (politische) Bildner*innen und Expert*innen, die mit benachteiligten Zielgruppen arbeiten (wollen).
  2. Einwohner*innen in ländlichen / strukturschwacher Regionen
  3. Aktivist*innen und Unterstützer*innen lokaler NGO´s
  4. Repräsentant*innen lokaler Behörden und Interessensgruppen
  5. Schüler*innen / Lernende im Rahmen non- / formaler Bildung
  6. Student*innen der Fachrichtung städtischer/ländlicher Planung oder ähnlicher Fachrichtungen

 Folgende Etappenziele sind vereinbart:

  1.  Entwicklung, Erprobung und Herstellung des gamebasierten Planspieles “Ruralities”
  2. Entwicklung und Erprobung eines Curriculums zur Anwendung des Planspiels
  3. Erstellen einer Online-Plattform / Website, die eine onlinegestützte Anwendungshilfe für die “Ruralities” -Methode bietet
  4. Empfehlungen / Handlungsanleitungen für lokale Mandatsträger*innen, Entscheidungsträger*innen und Verantwortliche in ländlichen Regionen zur Stärkung partizipativer Prozesse
  5. Handlungsempfehlungen für Europaabgeordnete und deren Netzwerke
  6. nachhaltigen Strategie zum Einsatz der Methode und dessen Anwendung.

Das Projekt setzt dabei u.a. auf die kritische Design - Thinking Methode.  

Die kritische und mehrdimensionale Analyse der vorhandenen Prozesse, Strukturen und Situationen folgt einem abgestuftem Verfahren:

  1. Beobachtung und Interaktion
  2. Empathie
  3. Problembeschreibung
  4. Ableitung von Lösungsansätzen
  5. Testphasen
  6. Anpassung und Wiederholung von einzelnen Verfahrensstufen.

Gefördert im Rahmen des Programms ERASMUS + der Europäischen Union

Ansprechpartner

Heike Deul

Pädagogische Leiterin

0385 – 6383-291
deul@
arbeitundlebenmv.de

Björn Kluger

Jugendbildungsreferent
Projektmitarbeiter