Griechenland - ein politischer Neuanfang? Betrachtungen in Athen

Zeitraum: 17.10.2021 - 23.10.2021
Ort: Athen

Wir wollen vor Ort mit Beschäftigten und aktiven Gewerk-schafter*innen, NGO´s, Stadtteilaktivist*innen, sowie mit Vertreter*innen von Parteien ins Gespräch kommen und erfahren, wie mit den schwierigen Herausforderungen in den zurückliegenden Jahren umgegangen wurde und welche Lösungsansätze und Visionen es für Griechenland gibt.

Historisch-politische Stadtrundgänge werden zudem einen vertiefenden Blick in die Geschichte und die aktuelle Situation der Bevölkerung ermöglichen.

Freistellung: WBG S-H, BfG M-V      

Kosten: ca. 920,00 € (DZ, Flug, Programm)

Online-Anmeldung

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Demokratie und Teilhabe / Politik und Teilhabe

Januar - März 2021

Die Veranstaltung thematisiert einen barrierefreien Zugang zu Politik und demokratischen Partizipationsformen für Menschen mit Handicap. Die Teilnehmer*innen lernen nicht nur den Prozess bis zu einer Wahl kennen, sondern auch das Institutionensystem und die Funktionsweise der hiesigen Demokratie. Dabei erfahren sie den Prozess der Teilhabe durch die eigene Auseinandersetzungen mit politischen Parteien, Institutionen und ihren individuellen Interessen. Es werden Fragen an politischen Parteien und Abgeordneten in einfacher Sprache entwickelt und für Interviews vorbereitet. Die Ergebnisse werden mit eigenen Zielstellungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden verglichen und aufbereitet. In Abhängigkeit der Covid-19-Situation finden die Veranstaltungen analog bzw. digital statt. Lerngruppen mit Handicap sind bundesweit nicht oft im Fokus von politischen Bildungsangeboten, weshalb sich das Angebot explizit an diese Zielgruppe richtet.

Weitere Informationen nach Rücksprache.

Erinnerungskultur: Eine Landschaft und ihre Geschichte

Politik, Landschaft, Literatur und Kunst in Mecklenburg-Vorpommern - dem „Land, das in der Ferne leuchtet"

Politik, Tourismus, Kunst und Literatur existieren in der Gegenwart des Landes meist friedlich nebeneinander. In der Vergangenheit war es fast immer anders: Insbesondere der Nationalsozialismus und die Zeit der DDR haben Spuren hinterlassen, die vor allem in der Literatur nachzulesen bzw. bei genauerem Hinsehen auch in der Gegenwart noch aufzufinden sind. Das Seminar geht diesen Spuren nach und macht dabei immer wieder klar, wie deutlich die Beziehung der Künste zur Politik schon immer war und auch heute weiterhin ist.

Das Seminar reflektiert in drei Hauptteilen der jeweiligen Verklammerung von Land, Politik und Kunst nach und verfolgt sie vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Vorstellungen von literarischen Werken (u.a.Christa Wolf) - teilweise auch mit Lesungen - und von Museen (Fritz-Reuter-Museum), Ateliers (Ernst Barlach) und Bildern werden mit drei Exkursionen verbunden, die an ihren Zielorten die Politik und die Geschichte zusätzlich verdeutlichen, die in der Literatur bereits thematisiert sind. Das wird an ausgewählten Orten mit Fachvorträgen ergänzt, die direkt auf sie bezogen sind.

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Einblick in politisch-historische und literarisch-künstlerische Entwicklungen in peripheren und touristischen Regionen, die zur Diskussion von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der bundesdeutschen Gesellschaft von heute und gestern anregen und darüber hinaus Vergleiche zwischen Regionen mit ähnlichem Hintergrund ermöglichen.