Ist das die Zukunft Europas? - Bekämpfung des Klimawandels und Folgen der COVID-19-Pandemie

Zeitraum: 27.11.2022 - 02.12.2022
Ort: Brüssel

Zwei Themen stehen 2021 besonders im Vordergrund: Die weltweite Pandemie mit großen ökonomischen und sozialen Herausforderungen und Flutkatastrophen durch Starkregen.

In Deutschland war die Pandemie verbunden mit Kurzarbeit, Homeoffice, Problemen für den Handel aufgrund unterbrochener Lieferketten, Lockdowns, dauerhafter Schließung von Unternehmen mit gravierenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten.

Heftige Unwetter mit Starkregen nie dagewesenen Ausmaßes in Folge des Klimawandels überfluteten nicht nur Keller, sondern zerstörten auch Existenzen und halbe Dörfer. Nach jüngsten Berechnungen hat Deutschland bereits eine Klimaerwärmung um 1,6 Grad erreicht, so dass nach Expertenmeinung mit mehr heißen Tagen, Dürremonaten und mehr Flutkatastrophen zu rechnen ist. 

EU-Klima-Kommissar Frans Timmermanns hat 2021 ein Konzept zum Klimaschutz „Fit for 55“ vorgelegt, das u.a. als Ziel die drastische Reduzierung von CO2 vorsieht. Die hierfür notwendigen Maßnahmen sollen die Klimaneutralität Europas vorantreiben und zugleich sozial gerecht sein. Welche weiteren Folgen werden diese Vorschläge auf die anderen Politikbereiche, wie bspw. die  Beschäftigungspolitik bei Dekarbonisierung der Industrie und der Verkehrspolitik haben und was heißt im Konkreten „sozial gerecht“?

Weitere Seminarthemen: „Brexit“ und die Folgen / Politischer Zusammenhalt, Flüchtlingspolitik, Bürger*innen-Einfluss auf die EU-Politik / Rolle und Macht des EU-Parlaments / Wird EU-Politik nur in Brüssel und Straßburg gemacht? / Aufgabenteilung zwischen EU-Parlament, dem Ministerrat und der EU-Kommission / Wie sind die Länder und die Gewerkschaften in Brüssel vertreten und wie definieren sie ihren Arbeitsauftrag?

Freistellung: BfG M-V, WBG

Seminargebühr: noch nicht feststehend

 

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Erinnerungskultur: Eine Landschaft und ihre Geschichte

Politik, Landschaft, Literatur und Kunst in Mecklenburg-Vorpommern - dem „Land, das in der Ferne leuchtet"

Politik, Tourismus, Kunst und Literatur existieren in der Gegenwart des Landes meist friedlich nebeneinander. In der Vergangenheit war es fast immer anders: Insbesondere der Nationalsozialismus und die Zeit der DDR haben Spuren hinterlassen, die vor allem in der Literatur nachzulesen bzw. bei genauerem Hinsehen auch in der Gegenwart noch aufzufinden sind. Das Seminar geht diesen Spuren nach und macht dabei immer wieder klar, wie deutlich die Beziehung der Künste zur Politik schon immer war und auch heute weiterhin ist.

Das Seminar reflektiert in drei Hauptteilen der jeweiligen Verklammerung von Land, Politik und Kunst nach und verfolgt sie vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Vorstellungen von literarischen Werken (u.a.Christa Wolf) - teilweise auch mit Lesungen - und von Museen (Fritz-Reuter-Museum), Ateliers (Ernst Barlach) und Bildern werden mit drei Exkursionen verbunden, die an ihren Zielorten die Politik und die Geschichte zusätzlich verdeutlichen, die in der Literatur bereits thematisiert sind. Das wird an ausgewählten Orten mit Fachvorträgen ergänzt, die direkt auf sie bezogen sind.

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Einblick in politisch-historische und literarisch-künstlerische Entwicklungen in peripheren und touristischen Regionen, die zur Diskussion von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der bundesdeutschen Gesellschaft von heute und gestern anregen und darüber hinaus Vergleiche zwischen Regionen mit ähnlichem Hintergrund ermöglichen.