Lebenswertes und umweltfreundliches Wien

Zeitraum: 02.05.2021 - 08.05.2021
Ort: Wien

Zudem werden wir bei Gesprächen mit Gewerkschaftsvertreter*innen, Initiativen und politisch verantwortlichen Parteien über die aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen sprechen und die möglichen Konsequenzen für die Bürger*innen diskutieren. Im Mai 2019 führte die IBIZA-Affäre zum Bruch der schwarz-blauen Regierung (konservative ÖVP und rechte FPÖ). Die Wahlergebnisse der Neuwahl  vom Herbst 2019 und die sich daraus möglicherweise ergebenden neuen oder alten politischen Konstellationen mit Folgen für die Sozial- und  Arbeitsmarktpolitik werden wir ebenfalls diskutieren.

Um die Geschichte Wiens besser erfahren und verstehen zu können, werden auch Stadtrundgänge zu historisch bedeutsamen Orten angeboten. Somit wird der Bogen vom Roten Wien bis in das Jahr 2020 gespannt, mit den Zielen, die Geschichte Österreichs besser zu verstehen und uns ein Bild von den aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen machen zu können.

Freistellung: WBG S-H, BfG M-V,  

Kosten: ca. 920,00 € (DZ mit Frühstück/Flug/Programm)

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.

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Erinnerungskultur: Eine Landschaft und ihre Geschichte

Politik, Landschaft, Literatur und Kunst in Mecklenburg-Vorpommern - dem „Land, das in der Ferne leuchtet"

Politik, Tourismus, Kunst und Literatur existieren in der Gegenwart des Landes meist friedlich nebeneinander. In der Vergangenheit war es fast immer anders: Insbesondere der Nationalsozialismus und die Zeit der DDR haben Spuren hinterlassen, die vor allem in der Literatur nachzulesen bzw. bei genauerem Hinsehen auch in der Gegenwart noch aufzufinden sind. Das Seminar geht diesen Spuren nach und macht dabei immer wieder klar, wie deutlich die Beziehung der Künste zur Politik schon immer war und auch heute weiterhin ist.

Das Seminar reflektiert in drei Hauptteilen der jeweiligen Verklammerung von Land, Politik und Kunst nach und verfolgt sie vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Vorstellungen von literarischen Werken (u.a.Christa Wolf) - teilweise auch mit Lesungen - und von Museen (Fritz-Reuter-Museum), Ateliers (Ernst Barlach) und Bildern werden mit drei Exkursionen verbunden, die an ihren Zielorten die Politik und die Geschichte zusätzlich verdeutlichen, die in der Literatur bereits thematisiert sind. Das wird an ausgewählten Orten mit Fachvorträgen ergänzt, die direkt auf sie bezogen sind.

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Einblick in politisch-historische und literarisch-künstlerische Entwicklungen in peripheren und touristischen Regionen, die zur Diskussion von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der bundesdeutschen Gesellschaft von heute und gestern anregen und darüber hinaus Vergleiche zwischen Regionen mit ähnlichem Hintergrund ermöglichen.