durchgeführte Seminare

Mecklenburg-Vorpommern gestern und heute: Politik, Landschaft, Literatur und Kunst in Mecklenburg-Vorpommern, dem „Land, das in der Ferne leuchtet“

Zeitraum: 09.08.2021 - 13.08.2021, Waren&Umgebung

„Mecklenburg-Vorpommern - Land zum Leben“ sagt die offizielle Werbung für das Bundesland. Das Seminar öffnet einen Rückblick, der zeigt: Einheimische und Zugewanderte unter den Künstler*innen haben das Land und seine inneren Widersprüche schon immer zum Gegenstand ihrer Arbeiten gemacht. Das Seminar beleuchtet diese Szenerie von den keineswegs harmlosen biedermeierlichen Zeiten Caspar David Friedrichs und Fritz Reuters über Fallada und Ehm Welk und die DDR-Zeit mit Uwe Johnson bis in die Gegenwart, knapp zehn Jahre nach dem Tod von Christa Wolf (2011). Der wechselweise Bezug von Politik, Literatur und Kunst aufeinander dient hier als Ausgangspunkt für Geschichte, Kultur und gesellschaftliche Realitäten. Exemplarische Fachvorträge untersetzen die Spurensuche.

Die Teilnehmer*innen lernen Mecklenburg-Vorpommern an Beispielen und spezifischen Orten als Land aus der Perspektive der Vergangenheit und Gegenwart kennen und eignen sich historisch-politische Inhalte an, reflektieren diese und können die Erkenntnisse mit gegenwärtigen Entwicklungen und Ereignissen in Politik, Kultur und Wirtschaft in Beziehung setzen und eigene Schlüsse ziehen. 

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Demokratie und Teilhabe

Zeitraum: 01.06.2021 - 30.06.2021, Der Veranstaltungsort wird noch festgelegt.

Das eintägige Seminar für Jugendliche hat folgende Inhalte:

- Diskussion und Auseinandersetzung mit Wahlen  in 2021 (Bund/Land)

- Senisibilisierung für Teilhabe in der Gesellschaft

- Reflexion unterschiedlicher gesellschaftlicher Themen (u.a. zu Gesellschaft & Politik, Geschichte, Kultur etc.)

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Leben und Arbeiten in Dänemark

Zeitraum: 30.05.2021 - 05.06.2021, Odense

Leider kann dieses Seminar wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht zum angegebenen Zeitpunkt stattfinden. Wir werden es vom 24.04.-30.04.2022 erneut anbieten.

Das Königreich Dänemark, unser Nachbarland im Norden, ist ein souveräner Staat und eine parlamentarische Monarchie. Zusammen mit den Färöern, die wie das Mutterland geographisch zu Nordeuropa gehören und Grönland, das zu Nordamerika zählt, ist Dänemark ein interkontinentaler Staat.

Dänemark ist eines der zwölf Gründungsmitglieder der 1949 gegründeten NATO und seit dem 1. Januar 1973 Mitglied der Europäischen Union (bzw. ihrer Vorgängerin EWG).

Die einzige Landgrenze hat Dänemark mit Deutschland, genauer mit Schleswig-Holstein. Im früher zu Dänemark gehörenden Landesteil von Schleswig-Holstein, Süd-schleswig, lebt bis heute eine dänische Minderheit und jenseits der dänischen Grenze lebt eine deutsche Minderheit. Hier ist Deutsch eine anerkannte regionale Minderheitensprache gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Wie geht jedoch die dänische Regierung mit anderen Minderheiten in ihrem Land um und was ist von der einstmals liberalen Flüchtlingspolitik übriggeblieben?

Wie ist die aktuelle Beschäftigungslage in Dänemark und hat Corona zu weiteren Deregulierungen beigetragen? Dänemark wird von Reformern gerne als gutes Beispiel für einen deregulierten Arbeitsmarkt angeführt – aber warum? Unter dem Motto „Flexicurity“ werden liberale Beschäftigungsregelungen, hohe soziale Absicherung und eine aktive Arbeitsmarktpolitik miteinander kombiniert. Arbeitslose erhalten eine wesentlich höhere Arbeitslosenunterstützung als in Deutschland.

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Empowerment für den ländlichen Raum: „Kritische Kartierungen in der Regionalentwicklung als Methode der Aktivierung von Bürger*inneninteressen“

Zeitraum: 10.05.2021 - 10.05.2021, Online

Wir von Kauz (Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft) und Arbeit und Leben M-V möchten einen theoretischen Einblick in die Methodik des kritischen/ kollektiven Kartierens mit einer praktischen und interaktiven Übung verbinden. Die Anfertigung von Umgebungskarten ist eine Möglichkeit, um konkrete Beobachtungen und Alltagserfahrungen zusammen zu tragen und in ihren Zusammenhängen zu diskutieren. Verschiedene Akteure auf der ganzen Welt nutzen diese Methode, um Entwürfe einer solidarischen Welt zu entwickeln und zu kommunizieren.

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Lebenswertes und umweltfreundliches Wien

Zeitraum: 02.05.2021 - 08.05.2021, Wien

Leider kann dieses Seminar wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht zum angegebenen Zeitpunkt stattfinden

2019 wurde Wien zum 10. Mal zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. In die Bewertung der Mercer-Studie, die jährlich Städte mit der höchsten Lebensqualität ermittelt, fließen politische und wirtschaftliche, kulturelle und die umweltorientierten Aspekte ein.

Basis für diese Bewertungen sind Faktoren wie: Lebensqualität, Nutzung des ÖPNV, Grünflächen, Wasserqualität, geringe Luftverschmutzung usw. In dieser Woche können wir uns ein tiefergehendes Bild von einzelnen Kriterien machen, die eine lebenswerte Stadt ausmachen. Eines der vielen Zeugnisse ist die noch heute existierende Wohnanlage „Karl-Marx-Hof“, die ein Beispiel für günstiges Wohnen in Wien darstellt. Aktuelle Bestrebungen der Kommune, die Stadt Wien als lebenswerte Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln, können bespielhaft vom Lokale Agenda Büro im Stadtteil Favoriten aufgezeigt werden, das eine nachhaltige Bezirksentwicklung unterstützt.

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Leben und Arbeiten in Europa (für Fachkräfte in der Bildungsarbeit)

Zeitraum: 01.05.2021 - 31.05.2021, digital

Die teilnehmenden Fachkräfte setzen sich mit Politik und Gesellschaft in Deutschland sowie dem jeweiligen Partnerland - hier: Lettland - in Geschichte und Kultur sowie mit den Besonderheiten auseinander. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede, sie werden durch Informationen und Inputs für Europa, Demokratie und Diversität sensibilisiert. Es werden politisch-historische und interkulturelle Kompetenzen gestärkt, Fragen zu Gender, Klima und Nachhaltigkeit sowie aktuelle Entwicklungen in den Ländern thematisiert.

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Erinnerungskultur (2-tägiges Seminar)

Zeitraum: 01.05.2021 - 30.06.2021, Gedenkstätte Wöbbelin u.a.

Die Jugendlichen können durch historisch-politisches Lernen am Lernort Gedenkstätte und an authentischen historischen Orten  auf historische Spurensuche gehen, sich mit dem Thema DDR auseinandersetzen und so Fragen von Diskriminierung und Ausgrenzung vs. Toleranz und Pluralismus diskutieren. Sie werden für politisch-historische Prozesse und für die heutige Demokratie sensibilisiert.

Zeitzeugengespräche, die Arbeit mit Quellen und Rundgänge am authentischen Ort unterstützen die Reflexion neuer Formen des Gedenkens und Erinnerns. Die Teilnehmenden können über Fragen aus der Vergangenheit und Gegenwart nachdenken, um Antworten für die Zukunft der Gesellschaft zu entwickeln.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.

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Bildungsfreistellung

Für Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern gibt es die Möglichkeit der Bildungsfreistellung von 5 Tagen innerhalb eines Kalenderjahres.

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Reiserecht

Informationsblatt gem. Artikel 250 § 2 Abs.1 EGBGB / nach § 651a des Bürgerlichen Gesetzbuchs zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise.

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Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für Seminare und Veranstaltungen.

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